Doch woher sollen die benötigten Mengen kommen?
Ein aktueller Beitrag im Handelsblatt zeigt die Dimension der Herausforderung: In Deutschland fallen jährlich rund sechs Millionen Tonnen Kunststoffabfälle an, von denen noch immer ein großer Teil energetisch verwertet wird. Gleichzeitig liegt der Anteil von Recyclingmaterial am gesamten Kunststoffverbrauch laut dem im Beitrag zitierten Wuppertal Institut bislang bei rund 18,9 Prozent.
Das Problem ist deshalb nicht allein die Menge an Kunststoffabfällen. Entscheidend ist, ob daraus definierte, qualifizierte und dauerhaft verfügbare Rohstoffströme entstehen.
[Grafik: "Recycling bei dm: Geeignete Rohstoffe aus recyceltem Kunststoff stehen bislang nicht in ausreichender Qualität und Menge zur Verfügung." Foto: dm-drogerie markt GmbH + Co. KG. Quelle: Handelsblatt]